Castello Calcione





TOSKANISCHER WEIN


Italien kann auf eine sehr lange Weinanbautradition zurückblicken. Bereits vor etwa 3000 Jahren wurde hier erstmals Wein angebaut. Der Geschmack des Weins aus der Toskana ist unvergleichlich. In der Toskana ist die Bodenbeschaffenheit sehr unterschiedlich.
Während an der Küste und in den Flusstälern meist sandige Böden vorherrschen, findet man in der Mitteltoskana Böden, die sich sehr für den Weinbau eignen.
Die Kreideböden südlich von Siena eignen sich hervorragend für Sangiovese.

Der Norden des Chianti Classico wird von kreidehaltigen Böden gebildet, im Süden dominieren tonhaltige Böden. Es herrschen Bedingungen, die eine große Vielfalt an unterschiedlichsten Weintypen begünstigen, sofern das immense Potenzial vom noch jungen Qualitätsweinbau genutzt wird.
Die wichtigen Rebsorten der Region sind: Sangiovese, Vermentino, Alicante, Trebbiano, Malvasia, Cabernet-Sauvignon und Merlot.
Die wichtigen, großen Weine sind die mit DOCG Status (kontrollierte und garantierte Ursprungsbezeichnung): Chianti, Chianti Classico, Brunello di Montalcino, Carmignano, Vino Nobile di Montepulciano und Morellino di Scansano.

Chianti Classico ist der bekannteste Name bei Weinen aus der Toskana. Erste Anleitungen über Mischverhältnisse und Gärungsmethoden stammen jedoch bereits aus dem Jahr 1716 und wurden von Medici-Sprössling Cosimo III. de’ Medici verfasst. Mitte des 19. Jahrhunderts legte Baron Bettino Ricasoli den Grundstein für den modernen Toskanawein. Er entwickelte eine Mischung aus den Traubensorten Sangiovese und Canaiolo und erschuf so den weltbekannten Chianti Classico.
Eine Reise zu einer oder mehreren so genannten Weinstraßen lohnt sich nicht nur für Weinkenner. Weingüter werden gerne ihre Kellertüren öffnen, damit die erstklassigen Weine gekostet werden können. Touren durch die Weingärten sind ebenfalls möglich.



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